Kinder mit Lese-Rechtschreibschwächen oder Rechenstörungen sind nicht dümmer als andere. Sie können in anderen Bereichen ebenso gute oder gar bessere Leistungen vollbringen wie andere Schüler auch.
Legasthenie und Dyskalkulie sind keine Modeerscheinungen, sondern medizinisch nachweisbare "Teilleistungsstörungen" auf dem Gebiet der Sprachverarbeitung und Reproduktion oder im Zahlen-, Mengen- und Rechenbereich.
Trotz normaler Intelligenz ist das Lesen- und Schreibenlernen bzw. das Rechnen erheblich erschwert und kann mit herkömmlichen Methoden aus der Schule nicht ausreichend erlernt werden. Auch durch zusätzliches üben zu Hause lassen sich diese Defizite meist nicht überwinden.
Es gibt viele und sehr unterschiedliche Erscheinungsformen der Legasthenie und Dyskalkulie, die meist gepaart sind mit anderen Lern- und Verhaltensauffälligkeiten. Selten treten sie isoliert auf.
Genauso vielfältig und individuell sind die Ursachen: genetische Anlagen, verzögerte Sprachentwicklung, auditive oder visuelle Wahrnehmungsdefizite, psychische und/oder physische Blockaden, Konzentrationsschwäche u.a.
Die Konzepte des Förderzentrums der Volkshochschulen
berücksichtigen gerade dies, indem sie alle einem
ganzheitlichen Ansatz folgen. Eine eingehende Diagnostik
sowie eine gezielte, individuelle Förderung durch
erfahrene, geschulte Fachkräfte sind der Schlüssel
für die Vermittlung von Strategien, um die Probleme
langfristig zu überwinden.
Wir hoffen Ihnen mit dieser Seite einen kleinen Leitfaden
zu geben und Sie zu informieren. Gern beraten wir Sie
persönlich.
Helfen Sie Ihrem Kind - helfen Sie Ihrer Familie, wir fördern mit Herz und Verstand.
Ihre
Ramona Bücker
Leiterin des Förderzentrums
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